"Abhören" und "Mailadresse ungültig" passen in dem Fall meiner Meinung nach nicht ganz. Die Email wird einem ja an die existierende eigene Adresse geschickt, zwar unverlangt und ein wenig so wie SPAM oder unbestellte Ware, die ich nicht zurücksende, sondern vielleicht lagere oder vielleicht vertilge bzw. nutze, aber da es ja die eigene Adresse ist, kann man den Irrtum des Absenders erst beim Lesen des Email-Textes feststellen. Man verschafft sich keine Kenntnis, sondern sie wird einem praktisch aufgezwungen.
Den Absender einmal zu informieren, wenn man sicher erkannt hat, dass es kein SPAM ist, wird kaum schaden. Rechtsberatung, die es hier ja nicht gibt, bei drei Anwälten einzuholen, schadet sicher auch nicht, bzw. überwiegend dem Geldbeutel.
Wegen fast gleichen Nachnamens hatte der Postbote Briefe von mir und dem Nachbarn im nächsten Haus ein wenig verwechselt. Wer schaut sich den eigenen Namen auf den Briefen schon jedesmal (genauer) an, wenn er die Post aus dem eigenen Briefkasten geholt hat? Kann ja mal passieren denkt man, wirft den geöffneten Brief mit Erklärung und Entschuldigung in den richtigen Briefkasten und vergisst es, bis es nach einer Woche nochmals passiert und auch umgekehrt. Der Nachbar hat dann doch mal beim Postamt etwas verlauten lassen.