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Palm Centro

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Kann ja sein, dass jemandem ein Subnotebook immer noch zu groß ist. Manch einem mag ein SmartPhone für unterwegs schon ausreichen. Das kann wenigstens auch telefonieren. Knaller seit letztem Jahr auf dem Markt: Das iPhone von Apple. Das ist Top und Flop. Top, weil es wohl einfach ein sehr schönes Gerät ist und Spaß macht. Flop, weil man es nach wie vor nur mit einem T-Mobile Vertrag erhält. Oder für ein Heidengeld Simlock-befreit.

Der Centro von Palm geht jetzt als Konkurrent "von unten" an den Start. Seit Oktober 2007 hat der angeschlagene PDA-Marktführer Palm in den USA über eine Million dieser Geräte verkauft. Der Preis von 99 Dollar bei gleichzeitigem Abschluss eines Mobilfunkvertrags hat natürlich das Seinige dazu beigetragen.

Das Gerät wird als angenehm kompakt und trotzdem sehr funktional beschrieben. Um den 320 x 320 Pixel kleinen Bildschirm wurde ein Gerät gebaut, das tatsächlich noch mehr an ein Telefon als an eine Konsole erinnert. 64 MB Speicher können mit microSD©-Karten auf bis zu 4 GB aufgerüstet werden. Das Betriebssystem ist nicht, wie bei anderen Smartphones üblich, Windows Mobile sondern das schon etwas betagte Palm OS 5.4, das zwar nicht allzu komfortabel, aber einfach zu bedienen ist.

Die recht kleine QWERTZ-Tastatur sollte auch bei dem Billig-Palm kein Hindernis für die Arbeit sein, denn es verfügt natürlich über einen Touchscreen und lässt sich per Stift steuern. Mehr als E-Mails versenden, Termine verwalten oder telefonieren werden aber sowieso die wenigsten Benutzer. Das als Quadband-Handy angelegte Gerät verfügt nur über Verbindungsmöglichkeiten per GSM oder EDGE. Eine Bluetooth-Schnittstelle zum Datenaustausch mit dem Computer ist immerhin vorhanden.

Wenn man mit dem Centro ins Internet geht, kann man mit dem vorinstallierten Browser leider nur eingeschränkt bequem surfen. Das immer beliebter werdende Opera Mini läßt sich wegen fehlender Java-Unterstützung des Geräts leider nicht nachinstallieren.

Nicht unerwähnt lassen sollte man die für heutige Verhältnisse eher schwach ausgefallene integrierte 1,3 Megapixel-Kamera mit digitalem 2-fach-Zoom und die Möglichkeit, das Gerät nach dem Zukauf eines Adapters auch als mp3-Player zu benutzen (sofern man den Speicher aufgerüstet hat).

In Deutschland kann man das Gerät mittlerweile simlockfrei für unter 300 Euro und bei fast allen Mobilfunktanbietern für 0 Euro zusammen mit einem Vertrag ab 4,95 Euro monatlich bekommen. Eine Preisübersicht findet sich u.a. bei telefon.de.