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Geld verdienen mit Werbung im Internet - Teil 2

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Wer mit der eigenen Webseite etwas Geld verdienen möchte, um z.B. die Betriebskosten der Seite hereinzubekommen, wird wohl als erstes an die Einbindung von Werbung denken. Eine ausführliche Einleitung zu dem Thema findet sich in Teil 1 des Artikels. Dort werden auch die verschiedenen Arten von Werbemitteln, die Webseitenbetreibern zur Verfügung stehen, aufgeführt sowie rechtliche Fragen geklärt. In diesem Teil geht es darum, die Werbung wirklich auf die Seite und die Vergütung dafür zu bekommen.

Wie kommt die Werbung auf meine Webseite?

GoogleAds-Block mit 5 Google-AnzeigenDies kann auf verschiedene Arten erfolgen. Zum einen kann das Werbemittel vom eigenen Server geliefert werden und an der gewünschten Stelle in den Seitencontent eingebunden werden. Hierbei hat man die bestmögliche Kontrolle über die eingeblendete Werbung muss diese aber auch selber verwalten. Alternativ kann die Lieferung auch vom Server des Werbeanbieters erfolgen. Ein Beispiel dafür sind die Google-Ads. Hier muss man sich nicht darum kümmern welche Werbeanzeigen man einblenden möchte. Dies erledigt Google. Stattdessen bindet man ein Skript ein, das von Google bereitgestellt wird und einen genau definierten Werbeblock erzeugt. Ein solcher Werbeblock zeigt dann eine fest voreingestellte Zahl von Werbeinblendungen oder ein Werbebanner mit vorgegebener Größe. Farblich lässt er sich an das Seitenlayout anpassen. Der nebenstehende Screenshot zeigt einen Block mit 5 Google-Ads. Solche Werbeeinblendungen sind in aller Regel auf den Inhalt der Webseite abgestimmt (Stichwort: Kontextsensitive Werbung). So wird auf einer Webseite für Kleingärtner bevorzugt Werbung von Gärtnereien oder Onlineshops mit Gartenbedarf eingeblendet werden. Dagegen wird auf einer Seite, die sich mit Computerthemen beschäftigt eher Werbung für Hard- und Softwareanbieter ausgeliefert. Zusätzlich bieten die Werbeanbieter oft auch personalisierte Werbung an. Dann wird die eingeblendete Werbung nach dem Surfverhalten des Besuches ausgewählt - vorausgesetzt er hat keine Maßnahmen getroffen, um dies zu unterbinden. Die Kontrolle, welche Werbung hier eingeblendet wird, ist eingeschränkt. Man kann jedoch Kategorien ausschließen - z.B. wenn man auf seiner Seite keine Werbung für Kredite oder erotische Angebote haben möchte. Problematisch kann die Zulieferung der Werbung von externen Servern sein, wenn diese nicht sehr genau filtern, was ihre Werbekunden eingeliefert haben. Auf diese Weise könnte sogar Schadcode auf die eigene Seite gelangen, was nicht nur unangenehm für Besucher werden kann, sondern auch für den Seitenbetreiber. Suchmaschinen markieren zum Teil Suchergebnisse, wenn die Seiten Schadcode enthalten!

Eine weitere Möglichkeit der Einbindung ist das Einfügen von HTML-Code. Das folgende Beispiel zeigt ein Werbemittel von Microsoft. Das Werbebanner liegt hierbei auf einem entfernten Server und wird per HTML angezeigt. Der Code-Schnippsel enthält außerdem ein Identifikationsmittel, um den Werbepartner ermitteln zu können. So wird sichergestellt, dass dieser seine Vergütung gutgeschrieben bekommt.

Der Code:

<a href="http://ad.zanox.com/ppc/?18167188C1227730735T"><img src="http://ad.zanox.com/ppv/?18167188C1227730735" align="bottom" width="728" height="90" border="0" hspace="1" alt="728x90 WAU Superbanner DE"></a>

... und das Werbemittel, das damit eingeblendet wird:

728x90 WAU Superbanner DE

Im Gegensatz zu kontextbezogener Werbung kann man hier selber bestimmen, welche Werbung eingeblendet wird, braucht die Werbemittel aber nicht auf dem eigenen Server vorzuhalten. Dafür ist der Verwaltungsaufwand höher, da man jede Werbeanzeige manuell anlegen muss.

Eine neuere Form der Werbung ist Inline-Werbung. Dabei werden automatisiert Links in die redaktionellen Beiträge eingebaut, die bei Mouse-Over eine kleine Blase mit Werbung aufgehen lässt. Erkennbar sind diese Links an der etwas anderen Darstellung des Links, z.B. durch doppelte Unterstreichung in einer anderen Farbe als redaktionelle Links. Damit ist diese Art der Werbung für den Leser zwar schnell erkennbar aber lästig bleibt sie, weil bei versehentlichem Überfahren mit der Maus die Werbung aufpoppt. ohne dass dies erwünscht war. Neben Bildern werden dabei zum Teil auch Videos angezeigt, die dann auch mit Ton versehen sind. Diese Werbeform ist bis jetzt nur für Webseiten mit hohen Besucherzahlen verfügbar. Man findet sie zum Beispiel bei chip.de. Der folgende Screenshot zeigt den Inline-Link "Multimedia" (grün und doppelt unterstrichen) mit geöffneter Werbung nach Mouse-Over. Zum Vergleich weiter unten im Text die redaktionellen Links "Fotostrecke" und "50 spannendsten Handy-Entwürfe" in blau mit einfachem Unterstrich. Auch diese Werbung läß sich durch den Einsatz von NoScript unterdrücken. Dazu muss man nur Skripte des Werbeanbieters verbieten - bei chip.de ist dies intellitxt.com.

Screenshot von chip.de mit eingeblendete Inline-Werbung

Wie ist der Vergütungsmechanismus?

Für die Vergütung der eingeblendeten Werbung gibt es verschiedene Modelle. Bei Pay-per-View erfolgt die Bezahlung in Abhängigkeit von der Häufigkeit, mit der die jeweilige Werbung den Seitenbesuchern angezeigt wurde. Da diese Werbeform nicht besonders effektiv ist, wird sie nur noch selten angeboten. Auch ist die Vergütung sehr gering und beträgt meist nur noch wenige €cent pro 1.000 Einblendungen. Alternativ kann auch ein monatlicher Festbetrag für die Belegung eines Werbeplatzes vereinbart werden. Hier hängt die Höhe der Vergütung von den Besucherzahlen auf der Webseite ab und der Größe des Werbemittels. Sie kann in einer Spanne von wenigen Euro bis mehreren Hundert Euro pro Monat betragen.

Interessanter für den Werbekunden ist dagegen die Bezahlung nach erfolgten Klicks (Pay per Click). Hierbei gibt es eine Vergütung nur, wenn ein Seitenbesucher auf das Werbemittel geklickt hat und so auf die Zielseite (Landing Page) des Werbenden gelangt. Wie viel ein Klick wert ist, legt der Werbekunde im Voraus fest. Die Spanne reicht von wenigen Cent bis einigen Euro. Noch mehr Aktion wird von den Seitenbesuchern bei den Vergütungsmethoden Pay per Lead und Pay per Sale erwartet. Im ersten Fall gibt es Geld nur, wenn sich der Besucher auf der Seite des Werbers anmeldet - z.B. für einen Newsletter oder einen kostenlosen Account. Bezahlt werden häufig einstellige Eurobeträge. Im zweiten Fall wird für jeden abgeschlossenen Kauf eine Verkaufsprovision bezahlt, üblich sind 3 bis 10% vom Warenwert bei Anbietern mit breitem Sortiment oder auch Festbeträge, die zwischen 5 und über 100 Euro liegen können, wenn der Anbieter ein überschaubares Angebot hat, wie das beispielsweise bei Festnetz- oder Mobilfunkanbietern der Fall ist. Für den Verkäufer liegt der Vorteil auf der Hand. Er muss nur Geld für die Werbung ausgeben, wenn er auch etwas verkauft hat. Für den Seitenbetreiber auf dessen Seite diese Werbung läuft, bedeutet dies umgekehrt, dass er kaum kalkulieren kann wiev iele Einnahmen ihm die Einbindung der Werbemittel bringen.

Die Zielgruppen meiner Webseite

Damit die eingeblendete Werbung eine möglichst gute Wirkung hat, d.h. hohe Klick- oder Conversion-Raten erzielt, muss sie zu der Zielgruppe der eigenen Webseite passen. Wer auf seiner Webseite überwiegend Rentner als Besucher hat, wird mit Werbung für Jugendliche eher schlechte Ergebnisse erzielen. Und auf einem Kochblog wird Werbung für Baumaschinen vermutlich auch nicht sehr erfolgreich sein. Wer herausfinden möchte, wer auf der eigenen Webseite unterwegs ist, kann durch Analyse der Suchbegriffe mit der die Seite gefunden wurde oder der Seiteninhalte, dem auf die Spur kommen. Oder man probiert mal Tool wie Google AdPlaner oder Alexa aus.

Und wie komme ich an bezahlte Werbung?

Es gibt diverse Anbiete, die sich zum Teil auf bestimmte Werbeformen spezialisiert haben. Die folgende Tabelle zeigt eine kleine Auswahl. Daneben besteht natürlich auch die Möglichkeit direkt mit den Werbetreibenden eine Kooperation abzuschließen. Amazon bietet beispielsweise ein Partnerprogramm auf seiner Webseite an. Eine große Auswahl an Partnerprogrammen bieten Portalanbieter wie zanox. Hier findet man schnell passende Programme und kann mit wenig Arbeitsaufwand Werbung auf der eigenen Webseite ausprobieren, und testen welche auch tatsächlich Geld bringen.

 

Bezahlte Blogposts

Trigami: http://www.trigami.com/

hallimash: http://www.hallimash.com/

BlogPay: http://www.blogpay.eu/

Bezahlte Links

teliad: http://www.teliad.de/

Linklift: http://www.linklift.de/

Werbeanzeigen

Google AdSense: https://www.google.com/

Affiliate-Anbieter

Affiliando: http://www.affiliando.de/partnerprogramme

affilinet: http://www.affili.net/de/Startseite.aspx

Zanox: http://www.zanox.com/de/