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Rettung durch die Zeitmaschine - Systemwiederherstellung mittels TimeMachine

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Wie heißt es so schön: "Ein Backup taugt nur dann was, wenn es auch zurückgespielt werden kann!"

Aus diesem Grund war die IT-Abteilung einer größeren US-amerikanischen Firma, für die ich eine Zeitlang tätig war, an einem Wochenende im Jahr mit einem Restore-Szenario beschäftigt, um die Tauglichkeit der angewendeten Backupstrategien und -Medien zu überprüfen.

Nun kann man vom Privatanwender nicht erwarten, dass er einmal im Jahr seinen (einzigen) Rechner platt macht um zu testen, ob sich das (hoffentlich vorhandene) Backup wieder einspielen lässt - beruhigend für ihn wäre es schon. Auch wenn es keine Garantie dafür ist, dass im Ernstfall wirklich alles gut geht.

Ein solcher Ernstfall trat neulich bei uns ein. Die Festplatte im MacBookPro gab den Geist auf und nur noch Klappern von sich. Nun stelle man sich vor, das wäre mit Sohnemanns MacBook passiert: Ein Totalausfall am Rechner eines schulpflichtigen Kindes - DER Supergau in den Ferien!

Zum Glück gab es ein TimeMachine Backup - und das war sogar nur wenige Tage alt - und dank der Feiertage wurde zwischendrin auch nichts (wichtiges) mehr mit dem Rechner gearbeitet. Also bestanden gute Chancen, den Rechner wieder zum Laufen und die Daten wieder in Zugriff zu kriegen.
Einziges Problem zur Zeit: Die Preis für Festplatten. Aber beim Elektro-Fachmarkt gab es noch externe 500MB Platten zu einem halbwegs vertretbaren Preis.

Die Operation "Datenwiederherstellung" konnte starten.

Nachdem ich von der "Snow Leopard"-DVD gebootet hatte, musste die Festplatte erstmal im GUID-Schema für den Mac passend partitioniert und formatiert werden. Danach wurde OS X 10.6 auf der neuen Platte installiert.

Nach Fertigstellung der System-Installation wurde dann eine "Update-Orgie" fällig.
Von System 10.6.1 nach System 10.6.8 sind es schlappe 1,2GB. Dank VDSL ging das relativ zügig von statten - nach knapp 10 Minuten war alles geladen und installiert.

Nun kann der eigentliche Restore-Vorgang starten. Da ich alle Anwenderdaten wieder herstellen möchte, verwende ich nicht den TimeMachine Client, sondern den Migrationsassistenten.

Alternativ hätte ich auch auf die Installation des Betriebssystems verzichten und gleich einen Restore aus dem Backup anstoßen können. Dann hätte ich eine Kopie des alten Systems - mit allen u.U. vorhandenen Fehlern.
Nun habe ich aber ein "sauberes" System, mit dem dann hoffentlich problemlos weitergearbeitet werden kann.

Mit dem Migrationsassistenten lassen sich Benutzerdaten und Programme aus einem TimeMachine Backup oder von einem anderen Mac (via Netzwerk oder FireWire) aus auf den Rechner kopieren.
Dieses Vorgehen habe ich schon öfters beim Wechsel des Betriebssystems oder bei Anschaffung eines neuen Macs praktiziert und bin sehr zufrieden damit.

Genauso wie mit TimeMachine insgesamt. Ein so einfach zu handhabendes Backupsystem, bei dem der User im Zweifel NICHTS tun muss, außer eine Festplatte als Backupmedium festzulegen und diese ab und an an den Rechner anzuschließen, wünsche ich mir auch für manchen Windows-User. Insbesondere dann, wenn ich mal wieder zu einem "Ernstfall" gerufen werde.
Zwar gibt es für diesen Markt einige externe Festplatten, die eine "One-Touch-Backup"-Funktionalität mitbringen, doch ob dieses Feature den gleichen Komfort und die gleiche Sicherheit bietet wie Apples TimeMachine, konnte ich noch nicht ausprobieren.

Nach etwa 150 Minuten waren dann alle Daten auf die neue Platte kopiert, und das MacBookPro lief wie vor dem Ausfall der Festplatte.

Taugt mein Image?


Genau diese Angst hatte ich auch immer. Taugt mein Image? Früher arbeitete ich mit Norton Ghost, seit einiger Zeit mit Acronis True Image. Ich habe die Images immer auf meinen Test-Festplatten überprüft. Ein Image erstellt und nicht auf die "Haupt"-FP "zurück"-gespielt, sondern z.B. eine nackte neue FP damit "bespielt". Als ich auf diese Weise einen absoluten Klon meiner Haupt-FP erstellte, konnte ich mein Glück nicht fassen.

Mal sehen, wie das wird, wenn ich meine "Doppel"-Installation von WinXP auf einer (C) und Win7 auf der anderen (D) Partition haben werde. Ob  ich dann wirklich ein Image von beiden Partitionen mit Boot-Manager erstelle?

Zur Klarstellung: ich image nur die Betriebspartition. Meine persönlcihen Dateien werden auf externen FPen archiviert.

Acronis und "Doppel"-Installation

Ich habe heute gerade einen Thinkpad mit einer doppelten Windows-XP installation (1x Englisch 1x Deutsch) auf eine neue, größere Platte geklont - funktionierte problemlos...