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Vista-Upgrade als eigenständige Installation und andere Tricks

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Einige haben es noch: ein Vista als „Upgrade“ auf Windows XP. Gedacht ist es so, dass dieses Vista dann das XP auf dem Rechner ersetzt. Manche möchten aber – und wenn als Zwischenlösung – Vista und XP quasi in einem Dual-Boot-System verwenden. Nun kann man das Vista von der Upgrade-DVD durchaus auch so installieren, aber dann ist es eben eine Demo-Version und eine Aktivierung scheitert daran, dass Microsoft sagt, der Key wäre eben nur für eine Upgrade-Installation gültig, ...

und nicht für eine vollständige gedacht. Um diese aussagekräftige Fehlermeldung zu erhalten muss man übrigens das Netzwerkkabel vor der versuchten Aktivierung aus dem Rechner ziehen: dann bekommt man Telefonnummern angezeigt, die – wenn man es richtig anstellt – zu „echten Menschen“ als Ansprechpartnern führen!

Vielleicht ist man ja mit einer solchen Demo-Version zufrieden, nur die 30 Tage sind oft ein bisschen knapp. Nun, man kann tatsächlich diesen Zähler 3 mal zurücksetzen, sodass immerhin 120 Tage daraus werden. Das Vorgehen:
 

  1. Mit einem Klick auf die Start-Schaltläche, „Alle Programme / Zubehör“ auswählen.
  2. Mit der rechten (!) Maustaste auf „Eingabeaufforderung“ klicken und „Als Administrator ausführen“ wählen.
  3. Mit „Fortsetzen“ bestätigen bzw. das Administratorkennwort eingeben.
  4. Den Befehl „slmgr.vbs –rearm“ eingeben.

 

Wem die 120 Tage noch zuwenig sind, hat noch weitere Möglichkeiten, den Zeitraum auf bis zu 360 Tage auszudehnen. Brian Livingston hat auf seiner

Webseite

eine Methode vorgestellt, die dies ermöglicht. Sie basiert auf folgenden Informationen:

 

In der Vista-Registrierdatenbank ist der geheime Eintrag „SkipRearm“ versteckt, der das Zurücksetzen des Aktivierungszählers verhindert. Standardmäßig hat der „SkipRearm“-Registryeintrag den Wert “0″. Wird dieser auf “1″ gesetzt, verlängert dies den Aktivierungszeitraum. Livingstone hat ermittelt, dass der SkipRearm-Befehl insgesamt acht Mal genutzt werden kann.

 

Vorgehensweise:

 

  1. Rufen Sie regedit.exe auf.
  2. Öffnen Sie HKEY_LOCAL_MACHINE \ SOFTWARE \ Microsoft \ Windows NT \ CurrentVersion \ SL.
  3. Mit der rechten (!) Maustaste auf den Eintrag „SkipReam“ klicken, und „Ändern“ wählen.
  4. Den Wert von “0“ auf „1“ ändern.

Dual-Boot

Aber zurück zum Dual-Boot-System. Wie geht das?

 

  1. Booten Sie die Vista-DVD und installieren Sie die „richtige“ (=Ihrer Lizenz entsprechende) Version auf einer neuen Partition.
  2. Geben sie dazu KEINEN Installationsschlüssel ein und kreuzen Sie die „automatische Aktivierung“ NICHT an!
  3. Nach der Installation und dem Neustart des Systems rufen Sie aus dem Explorer heraus die Datei setup.exe auf der DVD auf.
  4. Nun eine Upgrade-Installation mit Installationsschlüssel durchführen – der Hinweis „kann mehrere Stunden dauern“ kann ignoriert werden. Wink
  5. Wer möchte, kann jetzt noch eine Datenträgerbereinigung durchführen und hierbei anwählen: „Beim Windows-Upgrade verworfene Dateien löschen“.

 

Auch wenn die hier beschriebene Methode wohl nicht im Sinne von Microsoft ist, illegal ist sie wohl nicht, denn die ganze Prozedur ist mit Bordmitteln und ohne Crack durchführbar. Außerdem weist Microsoft selbst in einigen Tech-Seiten darauf hin. Ach ja: Vista nennt sein Startlaufwerk immer C:\ - unter XP aber bleibt alles beim Alten!

Wiederherstellungspunkte

Einen kleinen Wermutstropfen gibt es aber in jedem XP-Vista-Dual-Boot-System: sobald XP gestartet wird, löscht es Vistas Wiederherstellungspunkte. Microsoft „bedauert“ dies und gibt einen Hinweis, wie man das patchen kann:

 

In der XP-Registry muss folgender Unterschlüssel

 

„HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\MountedDevices\Offline“

 

erstellt werden. Falls dieser Unterschlüssel („Offline“) nicht existiert, muss er manuell erstellt werden.

 

Mit dem Namen: „\DosDevices\X:“ und dem Typ „REG_DWORD“ muss der Wert: „1“ eingetragen werden. Wichtiger Hinweis: X ist hierbei der XP-seitige Laufwerksbuchstabe der Vista-Partition – wer hier die XP-Partition (z.B. C:) einträgt, kann XP danach nicht mehr starten!

 

Dieser Workaround kann nur unter der Voraussetzung angewendet werden, dass die Wiederherstellungspunkte in Windows XP und Vista jeweils getrennt existieren, also keine gemeinsamen Wiederherstellungspunkte für beide Laufwerke vorhanden sind. Deswegen muss unter XP das Vista-Laufwerk ausgenommen werden. Dies geht über Systemsteuerung/System (siehe Screenshot).

Übersicht der Speicherorte für die Systemwiederherstellungspunkte