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Bildbearbeitung

Fotonachbearbeitung: Free- und Shareware

Gerade was Fotonachbearbeitung angeht, gibt es eine Menge Programme auf dem Softwaremarkt - darunter auch ein paar richtig teure Vertreter ihrer Art. Aber das Metier ist auch groß. Einige (meist weniger bekannte) kostenlose Tools möchte ich hier vorstellen.

RAW-Therapee 3 mit Vorschau auf V4

Raw-Therapee ist jetzt in der Version 3 verfügbar - ein Anlass, sich das Programm einmal näher anzuschauen. Es ist ein sehr mächtiges Tool, so dass dieser Artikel nur auf einige Unterschiede zu anderen vergleichbaren Programmen eingeht.

RAW-Converter - die Qual der Wahl auf dem Weg zum guten Bild

Nachdem ich letztes Jahr vor dem Urlaub schon einmal vor der Frage stand, mich dann aber glücklicherweise um die Entscheidung drücken konnte, erwischte es mich dieses Jahr kalt und unter ungünstigeren Bedingungen: Ich brauchte einen Ersatz für meinen RAW-Converter.

GIMP 2.7.1 - eine Vorschau

Parallel zu den als "stable" bezeichneten 2.6.x-Versionen von GIMP entwickelt das Team eine "experimentelle" Linie, die auf GIMP 2.8 hinläuft - im Moment ist hier die Version 2.7.1 aktuell.

Entrauschen von Digitalbildern: Vier Produkte

Im Folgenden sollen einmal vier Produkte miteinander verglichen werden, welche den Vorteil haben, dass es von allen eine freie (resp. Demo-) Version gibt und Sie diese damit in Ruhe ausprobieren können.

Entrauschen von Digitalbildern

Beim analogen Film gibt es das so genannte „Korn“ – hochempfindliche Filme sind „grobkörnig“. Beim digitalen Sensor entsteht „Rauschen“: Dicht beieinander liegende Pixel können sich gegenseitig beeinflussen - was bei immer kleineren Pixeln immer stärker auftreten wird.

XnView - Ein Multitalent

XnView ist ein wahres Multitalent. In einer kurzen Übersicht sollen hier seine Fähigkeiten angedeutet werden. Es kann einen Import von ca. 400 und den Export von ca. 50 Grafikformaten durchführen, auch Audio- und Video-Formate. Auch an Bildbearbeitungsmöglichkeiten bietet es Einiges.

RAW-Bilder in der Digitalfotografie und ihre Bearbeitungsmöglichkeiten

Grundsätzliches

Das "natürliche" Dateiformat bei der Digitalfotografie ist JPG - alle Kameras beherrschen dies. Die DSLRs - unterdessen aber auch eine große Anzahl der Kompakt- oder Bridge-Kameras - können die Bilder noch in einem zweiten Format ablegen, dem RAW-Format. Obwohl dies bei allen Kameraherstellern so heißt, ist es kein genormtes Format. Man wird praktisch  keine Software finden, die alle RAW-Bilddateien öffnen kann, und noch schlimmer: Auch die RAW-Dateien unterschiedlicher Modelle des gleichen Kameraherstellers können durchaus voneinander abweichen.
Der Grund liegt in dem Prinzip, was diesen Dateien zugrunde liegt: RAW soll hier "Rohdaten" bedeuten, also die Information, welche direkt vom Chip der Kamera kommt. Da die Chips unterschiedliche technische Daten - wie Pixelanzahl oder Farbtiefe - haben können, unterscheiden sich die von ihnen gelieferten Daten zumindest dadurch. Die Hersteller veröffentlichen die Spezifikationen ihrer Formate i.A. nicht - wenn man aber im Web sucht, findet man das eine oder andere (s. unten). Man kann diesen Quellen entnehmen, dass z.B. in Canons CR2-Format folgende Daten abgespeichert sind, das Kamera-Modell, spezifische Daten wir der Eigner-Name sowie das verwendete Objektiv, die EXIF-Daten (= Technische Aufnahmeinformationen wie Belichtungszeit, Blende, etc.), zwei kleine JPG-Versionen (als Thumbnails/Vorschau) des Bildes und dann das eigentliche Bild selbst - in einer verlustlosen JPG-ähnlichen Kompression abgelegt. ("JPG-ähnlich" soll hier bedeuten, dass es z.B. keine 8x8-Blöcke gibt, dass die Farbtiefe nicht auf 8 Bit eingeschränkt ist, aber dass ein Huffmann-Code zur Speicherung benutzt wird.)

HDR-/DRI-Bilder erzeugen - auch mit GIMP

HDR – DRI - was ist das?

 

Einstieg

DRI-Bilder faszinieren seit einer Weile Fotografen - aber auch reine „Zuschauer“. Sie strahlen eine eigentümliche Atmosphäre aus – weil meistens hier Bilder mit sehr viel Licht/Beleuchtung verwendet werden. Ein Beispiel sehen Sie hier.

Das menschliche Auge kann einen sehr hohen Kontrastumfang korrekt sehen. Im Allgemeinen ist hier von einem Verhältnis 1:1000 die Rede, was bedeuten soll, dass der Mensch in großer Dunkelheit wie in 1000mal hellerem Sonnenlicht immer noch Strukturen erkennen kann. Einem (analogen) Film spricht man 1:500 zu, Digitalkameras i.A. weniger.

Die korrekte Angabe ist hier schwierig. Die meisten Spiegelreflexkameras liefern ein (RAW)-Bild mit 12 Bit. „Eigentlich“ sind das ja dann 4096 Abstufungen oder 11 Blenden Unterschied. Hört sich erst mal gut an, denn das würde etwa 370 Abstufungen pro „Blende“ (4096 : 11) ausmachen. Aber: eine Blende weniger heißt ja halbe Lichtmenge, zwei Blenden weniger nur noch ein Viertel der eigentlichen Lichtmenge usw. Tatsächlich entfallen auf die erste Blende etwa die Hälfte der „Tonwerte“, also 2048, auf die zweite dann 1024, usw. Rechnet man sich das für die 8 Bit eines JPG-Bildes aus, bleiben für die dunkelsten Bereiche nur noch 16 Abstufungen übrig! Das ist nicht viel.

Interessante Freeware: Serif Photo Plus (10)

Schon wieder eine Bildbearbeitung? Richtig, aber es lohnt sich schon, sie mal anzuschauen! Die deutschsprachige Software ist hauptsächlich im Amateurbereich angesiedelt und momentan kostenlos (gegen eine Registrierung) zu haben.

Gegen einen professionellen Einsatz spricht hauptsächlich die mangelnde Fähigkeit, „ordentlich“ mit CMYK umgehen zu können.

Positiv zu vermerken ist, dass SPP10:
-          eine Menge an RAW-Formaten öffnen kann,
-          PSD-Dateien (Photoshop) korrekt öffnen und wieder abspeichern kann,
-          Photoshop-Plugins vom Typ .8BDF einbinden kann.

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