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Die User-Convention 2012 in Frankfurt - Teil 2: Sonntag

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Zweiter Tag

Weiter ging es am Sonntag - das Programm begann um 11:30h. Den Einführungsvortrag für diesen Tag hatte ja Frau Prof. Dr. V. Kuni aus Termingründen am Abend vorher gehalten. Sie hatte an der Planung der DIY(Do-it-yourself)-Ausstellung im Museum mitgearbeitet.

Im Filmsaal

... war das große Thema die 3D-Drucker. Und so begann der Tag mit einem Vortrag:

Desktop Manufacturing - CNC im Privathaushalt angekommen

Marcus Links VortragSo hieß der erste Vortrag von Marcus Link, der sowohl im AUGE e.V. wie auch beim Hackerspace-FM e.V. Mitglied ist. In seiner Präsentation, die man hier abrufen kann, erläuterte er viele Fachbegriffe aus diesem Bereich anhand von Beispielen. Über "generative Fertigung", "computerisierte numerische Steuerung", und "rapid Prototyping" spannte er den Bogen bis zu Thermoplasten wie Polylactid und PLA.

Schließlich informierte er noch über Dr. Adrian Bowyer, den "Erfinder" des "RepRap", der "Open Source Hardware" ist, und gab einen Überblick über die unterdessen recht zahlreichen Derivate des von ihm erstmalig eingesetzten RepRap-Druckers.

Präsentation: 3D Drucker - Darwin, Mendel, Mendel Prusa, Huxley, Orca, Makerbot - Ein Überblick der 3D Drucker Evolution

RepRAp auf dem VortragstischProfessionelle 3D-DruckerSo hieß offiziell der nächste Programmpunkt. Realisiert wurde dies durch eine permanente Ausstellung/Vorführung der Drucker - sowohl im Tüftlerlab wie auch im Filmsaal. In diesem stand zum Beispiel permanent ein Gerät am Vortragstisch (s. Bild links), und an der linken Seite des Saals waren zwei - professionelle - Geräte zu sehen (s. Bild rechts).

 
Arduino - Die gesteuerte Open design Revolution

Der VortragendeAxel Fohr vom Hackerspace-FFM e.V. stellte in seinem Vortrag die Grundidee eines Arduino-Systems vor. Hierbei handelt es sich im Endeffekt um einen Microcomputer, der selbst programmiert werden kann. Er ging bei seiner Vorführung sowohl auf die Hardware eines solchen Systems, wie auch auf die nötigen Komponenten ein. Im Folgenden erläuterte er, welche Anschlussmöglichkeiten zur Ein- und Ausgabe vorhanden sind, und stellte eine die Entwicklungsumgebung zum Programmieren eines solchen Systems vor. Die Vorstellung von einigen Arduino-Projekten selbst  bildete den Schluss der Präsentation, die Sie sich hier anschauen können.

 

Arduino Literatur auf dem Prüfstand

So hieß der nächste Vortrag, den Frank Kühnel vom AUGE e.V. hielt.

Arduino-Literatur Arduino-Literatur-Vortrag: Frank Kühnel

Der Referent stellte mehrere "Standardwerke" aus diesem Bereich vor - und widmete sich besonders den Schwachstellen der Bücher. So ging es munter um falsche Layout-Beschreibungen, inkorrekte Zuordnung der Schnittstellen-Pins usw. An vielen Stellen bot er eine Korrektur an - aber richtig fehlerfrei war leider keines der von ihm vorgestellten, und durchweg gar nicht so billigen, Büchern. Sie finden seine Präsentation hier.

Open Simulator

Tom Steigerwald war der Referent zu diesem Thema.

Tom Steigerwald zu "open Simulator"

Open Simulator ist eine serverbasierte 3D-Umgebung, in der "virtuelle Welten" realisiert werden können. Der Referent stellte das System mit einigen Anwendungen und vielen Beispielen vor. Mehr zu "Open Simulator" findet man auf der Website dieses Projekts.

Im Tüftlerlab

... ging es - mit einer Ausnahme - an diesem Tag um "Bots", also Roboter.

CAD für Einsteiger - Art of Illusion

Dieser erste Vortrag bildete die zitierte Ausnahme: Volker Kühn stellte uns die 3D-Modellierung anhand dieser Präsentation vor. Hierbei ging es sozusagen um die "Grundlagen", quasi das "Scannen" (=Erfassen), eines 3D-Objekts, um es dann z.B. von einem RepRap nachdrucken zu können.

Bristlebots

Das war für viele Museumsbesucher (besonders die kleineren) DIE Sensation. Aus Zahn- und Spülbürsten, Pfeifenreinigern und ähnlichem, ausgestattet mit zum Beispiel "Rüttelmotoren" (für den lautlosen Alarm) aus Handys wurden unter der Anleitung und Aufsicht von Jo vom Hackerspace-FFM die utopischsten Objekt zusammen gebaut.  Ein ganzer "Haufen" begeisterter Kinder war dabei mit am Werk, wie die Fotos zeigen. 

Kids im Tüftler-Lab Tüftler-LAb - Bots
Bristle-Bot Video zu den Bristle-BotsVideo!

Hier sieht man zwei dieser Bristlebots - hinter dem rechten Bild verbirgt sich ein kleines Video, welches diesen Bot in Aktion zeigt.

Die DIY-Ausstellung im Museum

AltairDie Ausstellung selbst war absolut sehenswert und beschäftige sich - wie der Name Do-it-yourself ja sagt - mit lauter selbstgemachten Dingen, oder eben Sachen, mit denen man etwas selber machen kann.
So wurden viele Dinge gezeigt, angefangen von Druckschriften und aufgehört zum Beispiel mit dem ersten Mikrocomputer (s. Bild rechts) - für AUGE-Leute genau das Richtige.

Auch um Patente ging es - besonders um solche in der Nachkriegszeit. Wussten Sie, dass Konrad Adenauer zum Beispiel einen von innen beleuchteten Stopfpilz zum Patent angemeldet hatte? (Erhalten hat er es aber nicht, Siemens war schneller gewesen!)

"Faszinierend"!

Hinweis:

Bitte daran denken: Fast alle Vorträge sind hier dokumentiert!

 

Fotos: Manuel Hübsch, Frank Kühnel, Peter Poloczek