Die kleine Softwareschmiede SRWare aus dem nordhessischen Trendelburg konnte es nicht mehr mit ansehen: Als Firma, die "bekannt [ist] vor allem für ... Sicherheitslösungen, die vielmals einzigartig auf dem Markt sind" haben die Entwickler einen neuen Browser programmiert, der auf dem Quellcode des Google-Chrome-Browsers basiert.

Google Chrome war schon bald nach seiner Veröffentlichung in Verruf geraten, unter anderem weil er Daten, die Rückschlüsse auf das Surfverhalten von Usern geben können, unverschlüsselt an die Suchmaschinenbetreiber übermittelt (näheres dazu z.B. im Wikipedia-Artikel über Google Chrome http://de.wikipedia.org/wiki/Google_Chrome).

Das ist sehr schade, ist Google Chrome an sich doch ein bequemer und schneller Browser. Die erfreulichen Features nun hat Iron von SRWare übernommen.

SRWare hat nach eigenen Angaben die sicherheitsrelevanten Funktionen nicht in die Software integriert (siehe auch http://srware.net/software_srware_iron_chrome_vs_iron.php).

Mehr über Iron auf der Seite von SRWare: http://www.srware.net/

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Kommentare

Sicherheit: Wenn man bedenkt, wie oft die Firefox-Leute Sicherheitsupdates machen (müssen) dann fragt man sich natürlich ob eine deutlich kleinere Softwareschmiede das für "Iron" dann auch kann. Vergleich mit Firefox: - tät mich interessieren. Was ist besser? Grüße von Gerhard

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Hier geht&#39;s zwar eigentlich um Iron, aber ich denke die Nachricht passt trotzdem: Nach <a href="http://gs.statcounter.com/press/chrome-overtakes-firefox-globally-for-fi... target="_blank">Angaben von StatCounter</a> hat Chrome im November 2011 erstmals den Firefox bei den Nutzerzahlen &uuml;berholt. Danach sind die Marktanteile jetzt folgenderma&szlig;en verteilt:</p>
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Internet Explorer: 40,63%</li>
<li>
Chrome 25,69%</li>
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Firefox 25,23%</li>
<li>
Rest: ca. 8,5%</li>
</ul>
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Wobei es da starke regionale Unterschiede gibt. So hat der FF in USA nur 20% Anteil, w&auml;hrend der IE auf &uuml;ber 50% kommt und der Safari auf fast 11%. Insgesamt sind solche Zahlen aber mit gro&szlig;er Vorsicht zu genie&szlig;en, da immer nur einer kleiner Teil des Traffics ausgewertet wird.</p>
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Beispiel Deutschland: Laut <a href="http://www.webmasterpro.de/portal/webanalyse-aktuell.html">WebmasterPro</a> betr&auml;gt der Anteil von Firefox 47,2%, der von IE 29,8% und der von Chrome 8,8%. <a href="http://www.webhits.de/deutsch/index.shtml?webstats.html">WebHits </a>gibt dagegen f&uuml;r den IE 60,6%, f&uuml;r den Firefox 32,1% und f&uuml;r Chorm 0,3% an.</p>