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Notebook mit Linux (günstig) kaufen, mit Windows betreiben

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Das „alte“ Notebook, im Frühjahr 2007 gekauft, muckte, es wurde immer langsamer, das Starten von Programmen, der Zugriff auf Dateien, den USB-Stick und die CD dauerte nicht gefühlte, sondern handgestoppte Minuten. Eine Neuinstallation mit aktuellen Treibern von der Webseite des Herstellers brachte nichts ein, es „lief einfach nicht ordentlich“. Also: Ein neues Notebook musste her. Schnell mal meinen Bruder Peter Poloczek nach seiner Empfehlung gefragt, die mit einem HP 625 auch schnell kam.

Eine Internetrecherche bei den Händlern ergab eine größere Preisspanne, aber eben auch Geräte mit Linux und vier GB RAM sowie solche mit Windows mit nur drei GB RAM. Letztere waren auch noch teurer, zu dem Zeitpunkt des Kaufs betrug der Preisunterschied ca. 80€, also fiel die Entscheidung relativ leicht – das mit Linux sollte es sein. Bedenklich waren die Postings einiger Gleichgesinnter im Forum des Händlers, die auf Schwierigkeiten mit dem WLAN-Modul bei einer Windows-Installation hinwiesen, dieses sollte unter Windows 7 nicht so richtig zur Arbeit zu bewegen sein:
Hallo, habe WinXP installiert und funktioniert auch soweit super, nur WLAN funktioniert nicht, die Karte wird hardwaremäßig erkannt, aber ich kann sie nicht nutzen, d.h. Treiberinstallation alles OK aber wenn ich z.B. auf Drahtlosnetzwerke anzeigen klicke, passiert nichts, …“ war nicht die einzige Äußerung in diese Richtung. Aber dem entgegen steht eine Webseite von HP, auf der alle aktuellen Treiber für das Notebook zu finden sind…

Das Notebook wurde bestellt, von der AUGE gab es eine Windows 7– Lizenz (64 Bit sollten es schon sein), dann ging es los. Die CD eingelegt, schnell nachgesehen, ob die Bootreihenfolge stimmt (Booten von der CD zuerst) und den Rechner gestartet – danach ging alles (fast) wie von selbst. Die wichtigste Frage war die nach der Partitionierung: Sollen vorhandene Partitionen gelöscht und neue angelegt werden? Ja, das sollten sie, das Linux sollte spurlos entfernt werden. Dieser Vorgang dauerte nur wenige Sekunden, danach installierte sich Windows fast ohne Nachfrage in einigen Minuten. Das ist inzwischen sehr komfortabel geworden!

Nun wurde es spannend: Wie nach den Forumsbeiträgen zu erwarten war, verweigerte das WLAN zunächst seinen Dienst, die nötigen Treiber mussten her. Auf der Webseite von HP war alles da, was man benötigt und noch viel mehr. Es begann eine Downloadaktion auf meinem anderen Rechner, alle Treiber speicherte ich lokal und wollte sie mit Hilfe eines USB-Sticks auf das Notebook transportieren. Das ging auch im Prinzip, aber leider hat HP die Dateien mit so selbsterklärenden Bezeichnern wie sp49646.exe versehen – und das durchgängig. Es half nichts, ich musste noch einmal auf die Website und bei den Treibern Zweck und Bezeichner einander zuordnen. Na ja, das hätte HP besser machen können. Alle Treiber ließen sich problemlos installieren, auch der stark kritisierte für das WLAN, dann war das Notebook arbeitswillig, selbstverständlich mit WLAN.

Insgesamt ist das Gerät durchaus sehr empfehlenswert, preiswert und niemand muss sich wegen des vorinstallierten Linux Gedanken machen. Entweder es wird genutzt oder entfernt, beides ohne Schwierigkeiten.

Ich habe im Dezember ein

Ich habe im Dezember ein ThinkPad ganz ohne Betriebssystem gekauft und dann Win7 32 Bit (soll auch noch ein bisschen andere Software drauf laufen Wink ) installiert. Lief auch ähnlich glatt. Bei Lenovo kann man (mit Internet via LAN, solange die anderen Treiber noch nicht installiert sind) ein Tool herunterladen, das sämtliche benötigten Treiber heraussucht und installiert, das ging problemlos und sauber. Ich denke, die meisten einigermaßen vernünftigen Anbieter werden so etwas im Angebot haben und ermöglichen es so, die Geräte nach eigenen Vorstellungen zu bestücken (zumindest wenn man Windows installiert; Linuxe werden leider nicht so gut unterstützt, aber die funktionieren meistens sowieso out of the box). Wenn man eine AUGE-Lizenz nutzen kann, hat man damit mit Sicherheit ordentlich gespart. Und Spaß macht es außerdem!

Tinkpad-Update Tool

Das Tool von Lenovo ist schon nicht schlecht. Leider braucht es Microsofts .net Framework, so dass man dieses als erstes herunterladen muss.

Bei meinem ersten Kontakt mit "nackten" Thinkpads befand ich mich leider an einem Ort mit Internetanbindung per ISDN only. Da dauerte es ein wenig, bis der Rechner alle Tools und dann die Treiber runtergeladen hatte Wink

Die weiteren Thinkpads hatten wir dann per Disk-Cloning konfiguriert...

Ciao

dirk