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Mit Ubuntu aufgemotzt: der Acer Aspire One 150L Teil 2

Druckversion

Der Acer Aspire One 150L wird mit einer von Acer angepassten Distribution von LinpusLite ausgeliefert. Für den Anfänger und Gelegenheitsuser ist das ein übersichtliches und einfaches System. Acer hat bei dieser Gelegenheit leider vieles abgespeckt oder weggelassen, was der fortgeschrittene Benutzer nicht missen mag. Angefangen bei der nicht vorhandenen Möglichkeit, den Firefoxbrowser auf den neuesten Stand zu bringen über eine eingeschränkte Paketverwaltung bis hin zu versteckten Einstellungsmöglichkeiten.

Pimp my Desktop

Immerhin, mit einem Trick kann man auch das Acer LinpusLite dazu bringen, Optionen zu zeigen, die ab Werk deaktiviert wurden. Die schnellste "Erleichterung" bietet folgende Vorgehensweise:

Ein Terminalfenster öffnen (<Alt>+<F2> drücken geben anschließend den Befehl xterm eingeben, mit OK abschicken) und dann den Befehl xfce-setting-show eingeben (genaue Schreibweise beachten).

Im Xfce-Setting-Manager erhält man über Symbole Zugriff auf verschiedene Konfigurationen des Xfce-Fenstermanagers. Anschließend im Setting-Manager auf das Symbol Arbeitsplatz klicken, im angezeigten Dialog Desktop Preferences die Registkarte Behavior wählen und das Kontrollkästchen Show desktop menu on right click anklicken. Wenn man jetzt mit der rechten Maustaste irgendwo auf der Desktopoberfläche klickt, bekommt man das (erweiterte) xfce-Menü. Das ist schon mal was. Wer mehr will, bekommt in diesem Forum eine Anleitung, wie man einen Switch zur normalen xfce-Fensteroberfläche einbaut

Aber das ist vielleicht nicht genug? Ein anderes Linux muss her. Wie wäre es mit dem benutzerfreundlichen Ubuntu? Bittesehr!

Ubuntu per USB Stick auf den Acer Aspire One installieren

Der Acer Aspire One hat ja bekanntermaßen kein CD-ROM- oder DVD-Laufwerk. Dafür wartet er aber mit einem Betriebssystem auf, dass den etwas anspruchsvolleren Anwender in die Verzweiflung treibt. Als Alternativen bieten sich einerseits WindowsXP an oder eine andere Linux-Distribution als LinpusLite.

Ubuntu ist ein sehr benutzerfreundliches Linux für alle, die ohne Linux-Erfahrung von Windows oder auch Mac OS kommen. Die Installation erfolgt schnell und meist ohne nennenswerte Probleme und im Installationspaket ist alles enthalten, um sofort loslegen zu können: Textverarbeitung, Multimedia- und Internetanwendungen, Einrichtungsassistenten für Drucker oder Scanner oder Netzwerke ...

Die Philosophie von Ubuntu klingt erfreulich:

"Ein gesellschaftliches Ziel von Ubuntu ist es, einen Beitrag dazu zu leisten, dass die digitale Kluft überwunden wird.Daher will das Projekt Software anbieten, die für alle Menschen möglichst ohne Einschränkungen und kostenlos zur Verfügung steht. Dies spiegelt sich auch in der Wahl des Namens wieder: Der Begriff Ubuntu kommt aus den Sprachen der afrikanischen Völker Zulu und Xhosa und steht für „Menschlichkeit“ und „Gemeinsinn“, aber auch für den Glauben an ein universelles Band des Teilens, das alles Menschliche verbindet. Auch im System selbst sind Anspielungen auf Afrika zu finden, etwa das Geräusch einer Buschtrommel bei der Anmeldung oder die braune, an Savanne erinnernde Farbgebung. Alle Entwickler müssen zudem den Code of Conduct unterzeichnen, mit dem sie sich verpflichten, den Grundsatz der „Menschlichkeit“ (dort näher ausgeführt als Freundlichkeit, Respekt voreinander, Rücksicht, Teamarbeit und ähnliches) sowohl bei der Entwicklung und der Kommunikation untereinander als auch bei dem Umgang mit den Benutzern einzuhalten. Deshalb werden in Foren und Mailinglisten von Ubuntu auch typische Anfängerfragen in der Regel geduldig und freundlich beantwortet." (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Ubuntu)

Ubuntu auf dem USB-Stick

Zuerst muss aber ein bootfähiger USB-Stick erstellt werden, der die wichtigsten Funktionen installiert. Ein 1 GB-Stick ist ausreichend. Aber nicht jeder Stick läuft zuverlässig auf allen Computer-Systemen, leider gibt es da keinerlei Gewähr.

Der "Ausgangsrechner", von dem aus ich die Ubuntu-Installation vorbereite, ist ein PC mit WindowsXP. Die nächsten Schritte gelten also zu einem großen Teil für die Arbeit mit einem Windows-PC.

Stick formatieren

Es ist nicht wirklich nötig, aber vorsichtshalber tue ich es doch: Ich formatiere den Stick mit einer Extra-Software völlig neu. Das HP USB Disk Storage Format Tool V. 2.1.8 bekommt man z.B. hier http://www.chip.de/downloads/USB-Disk-Storage-Format-Tool_23418669.html. Es ist so simpel wie das Formatierungs-GUI aus dem Windows-Explorer, mit dem man früher u.a. Disketten formatieren konnte. Um den Stick richtig vorzubereiten, formatieren wir ihn im FAT32-Format und wenn wir ganz sicher gehen wollen, formatieren wir ihn vollständig. Jetzt ist er gut vorbereitet für den nächsten Schritt.

Linux-Distributionen auf dem USB-Stick

Man könnte jetzt natürlich von Hand ein Paket schnüren mit den wichtigsten Dateien für die Ubuntu-Installation per USB-Stick. Schneller, einfacher und auch zuverlässiger funktioniert das aber mit Unetbootin (http://unetbootin.sourceforge.net/). Das nette kleine Programm läuft auf Windows oder Linux. Außer dem vorbereiteten USB-Stick ist ein schneller Internetanschluss nötig. Gestartet wird direkt die unter obiger Adresse heruntergeladene .exe-Datei, die ein GUI öffnet. Man hat jetzt eine beeindruckend große Auswahl an Linux-Distributionen zur Verfügung, deren Installationsdateien direkt aus dem Internet heruntergeladen werden können:

Ubuntu (and official derivatives)

  • 6.06 LTS
  • 6.10
  • 7.04
  • 7.10
  • 8.04 LTS
  • 8.10
  • Daily CD Images

Debian
 

  • Stable/Etch
  • Testing/Lenny
  • Unstable/Sid

Linux Mint

  • 3.1
  • 4.0
  • 5-r1

openSUSE

  • 10.2
  • 10.3
  • 11.0
  • Factory

Arch Linux

  • 2007.08

Damn Small Linux

  • 4.4
  • SliTaz
  • Stable
  • Cooking

Puppy Linux

  • 4.00

FreeBSD

  • 6.3
  • 7.0

NetBSD

  • 4.0

Fedora

  • 7
  • 8
  • 9
  • Rawhide

PCLinuxOS

  • 2007
  • 2008

Gentoo

  • 2007.0
  • 2008.0

Zenwalk

  • 5.2

Slax

  • 6

Dreamlinux

  • 3.2
  • Elive
  • Development

CentOS

  • 4
  • 5

Mandriva

  • 2007.1
  • 2008.0
  • 2008.1

FaunOS

  • 0.5.4

Frugalware Linux

  • Stable
  • Testing
  • Current
 

 

Optional, falls man schon irgendwann eine Distribution heruntergeladen hat, die man verwenden möchte, kann man auch diese als Quelle auswählen. Im Screenshot ist die obere Option „Distribution“ für den Download der Installationsdateien aus dem Internet, die Option „Diks Image“ verwendet lokal vorhandene Daten. Die untere Zeile legt das Zielmedium fest: Typ (Festplatte oder USB) und Laufwerksbuchstabe.

Und das war es dann auch schon. Je nach Quelle (Internet oder lokal) und beim Download der Verbindungsgeschwindigkeit wird jetzt automatisch der Stick mit allen benötigten Dateien erstellt. Was man mit Unetbootin sonst noch alles Schönes machen kann, kann auf http://unetbootin.sourceforge.net/ nachgelesen werden.

Ubuntu installieren

Diese Anleitung beschreibt die Installation von Ubuntu Intrepid Ibex 8.10 auf dem AAO. Ich selbst habe den Vorgänger Ubuntu Hardy Heron (8.04.1) auf einen AAO gebracht, das lief ohne nennenswerte Probleme, erforderte aber noch einiges mehr an Handarbeit, was die Feinjustierung nach der Installation anbelangte. Mittlerweile habe ich auf Intrepid aktualisiert und bin begeistert, weil es doch sehr viel zuverlässiger läuft.

Grundinstallation

Mit dem wie zuvor beschriebenen USB-Stick lässt sich nun also Ubuntu installieren. Dazu wird beim Starten des AAO die Funktionstaste F12 gedrückt und das USB-Drive aus dem erscheinenden Boot-Menü ausgewählt (Option USB HDD). Das hochgefahrene Ubuntu einfach gemäß den Bildschirmanweisungen installieren. Man kann übrigens gleich im ersten Screen die gewünschte Sprache auswählen, falls man von Anfang an auf Deutsch durch die Installation geführt werden möchte. Ubuntu läßt sich äußerst schnell und geschmeidig installieren, und wenn man sich nicht tiefer mit irgendwelchen Einstellungen beschäftigen möchte, muss man das auch nicht tun: Ubuntu fragt oder schlägt vor, man antwortet und hat innerhalb von längstens einer halben Stunde das neue Betriebssystem installiert. Beim nächsten Aufstart des Rechners erscheint GRUB, der Bootmanager von Linux. Hier kann man auswählen, ob man den Rechner mit Ubuntu oder mit dem alten Betriebssystem starten möchte. Das alte Betriebssystem ist also noch vorhanden (wenn man nicht bei der Ubuntuinstallation angegeben hat, dass alles neu gemacht und vorhanden Betriebssysteme gelöscht werden sollen) und kann auch weiterhin genutzt werden.

Ubuntu anpassen

Netbooks haben ein paar Besonderheiten bezüglich der dort verwendeten Hardware und der Konfiguration. Zuerst wird das Betriebssystem auf den neuesten Stand gebracht. Dazu wird ein Terminalfenster geöffnet (Anwendungen-Zuberhör-Terminal) und folgendes eingegeben

sudo aptitude update

und:

sudo aptitude safe-upgrade

Beide Befehle bewirken die Aktualisierung von Ubuntu, einmal mit Updates (Aktualisierungen von Softwarepaketen) und einmal mit Upgrades (neue Versionen von Softwarepaketen über eine Aktualisierung hinaus).

WLAN

Leider funktioniert WLAN nicht ohne Anpassungen. Bei Ubuntu Hardy Heron hatte ich einige Probleme mit der Installation des passenden Treibers. Irgendwann lief es, ohne dass genau nachzuvollziehen war, wieso. Mit dem neuen Ubuntu soll es etwas einfacher gehen.

Zuerst muss man den vorhandenen WLAN Treiber deaktivieren. Dazu geht man in System –> Systemverwaltung –> Hardwaretreiber und deaktiviert die Atheros Wireless Card. Danach wird ein neues Package über das Terminal installiert:

wget http://snapshots.madwifi-project.org/madwifi-hal-0.10.5.6-current.tar.gz
sudo apt-get install build-essential linux-headers-$(uname -r)
tar -xzf madwifi-hal-0.10.5.6-current.tar.gz
cd madwifi-hal-0.10.5.6*/
make
sudo make install
modprobe ath_pci

 

Nach einem Reboot des Rechners dürfte das WLAN funktionieren. Man sollte jetzt auch dafür sorgen, dass bei Kernel-Updates automatisch auf die korrekte Treiberversion zurückgegriffen wird, Dazu die Synaptic Paketverwaltung aufrufen (System –> Systemverwaltung –> Synaptic Paketverwaltung). Einstellungen -Paketquellen – Aktualisierungen anwählen und „nicht unterstützte Aktualisierungen (intrepid-backports)“ zusätzlich zu den anderen Optionen aktivieren.

Jetzt öffnet man über vi die Datei etc/modules und fügt folgendes ein:

# /etc/modules: kernel modules to load at boot time.
#
# This file contains the names of kernel modules that should be loaded
# at boot time, one per line. Lines beginning with "#" are ignored.

fuse
lp
ath_pci

 

Wer übrigens wie ich ein Konsolenhasser ist und vi oder vim für ein Werkzeug hält, dass der Großinquisitor vor 400 Jahren zur Geißelung von Linuxbenutzern erfunden hat, der kann auch mit gedit arbeiten. Allerdings muss man es über die Konsole aufrufen mit
gksudo gedit
Alle hier beschriebenen Modifikationen lassen sich damit um einiges leichter umsetzen, als mit vi, zumindest wenn man den Komfort von Windows und Apple gewöhnt ist. Und wenn schon mal einer das Rad erfunden hat, warum soll man es nicht benutzen ... ?

Ein weiterer Konfigurationsschritt ist wichtig, damit der AAO aus dem Sleepmodus heraus direkt wieder die WLAN-Verbindung aufbaut:

Mit vi erstellt man die Datei /etc/pm/sleep.d/00wireless mit folgendem Inhalt:

#
# Restart WiFi interface after suspension
#

case "$1" in
resume|thaw)
/sbin/ifconfig wifi0 down
/sbin/ifconfig wifi0 up
;;
*)
;;
esac

exit $?

 

Diese muss nun noch ausführbar gemacht werden:

sudo chmod u+x /etc/pm/sleep.d/00wireless

 

Damit die kleine LED zur Anzeige der Wirelessverbindung funktioniert, muss am Ende der Datei /etc/sysctl.conf noch folgendes eingefügt werden:

dev.wifi0.ledpin=3
dev.wifi0.softled=1

 

Jetzt muss man einen weiteren Reboot machen - oder man gibt einfach sysctl -p in der Konsole ein. Nun sollte das Lämpchen leuchten, wenn Daten über die drahtlose Verbindung ausgetauscht werden.

Aufwachen und Laut geben

Nach der Standardinstallation von Ubuntu ist leider die Audiowiedergabe tot, wenn der Rechner aus dem Sleepmodus wieder hochfährt. Auch hier muss also nachgearbeitet werden. Am Ende von /etc/modprobe.d/options folgende Zeilen einfügen schafft Abhilfe:

# enable sound after suspend on Aspire One LP#249961
options snd-hda-intel model=acer

Netbook Remix installieren

NetbookRemix ist eine nette grafische Oberfläche für Netbooks (https://wiki.ubuntu.com/UNR). Natürlich muss man die nicht unbedingt haben, schließlich funktioniert die normale Ubuntu-Oberfläche auch prima, aber sie ist einfach trendy ... und wenn man schon so ein niedliches Netbook sein Eigen nennt, dann schadet ein schicker Desktop keinesfalls. Ein paar Schritte dazu muss man tun. Außerdem läuft Netbook Remix nicht zu hundert Prozent stabil. Ich selbst habe aber bisher so gut wie nie Probleme damit gehabt.

Visuelle Effekte ausschalten

  • System -> Einstellungen -> Erscheinungsbild -> Visuelle Effekte = keine

Anzahl der Arbeitsflächen reduzieren

  • dazu klickt man mit der rechten Maustaste unten rechts auf eine Arbeitsfläche und auf "Einstellungen" und stellt 1 Zeile und 1 Arbeitsfläche ein.

Die Softwarequelle für die Netbook Remix-Dateien angeben, um Updates gemeldet zu bekommen und direkt einspielen zu können

Man kann auch das Terminal benutzen:

sudo gedit /etc/apt/sources.list

 

Die Softwarequellen-Liste erscheint, an deren Ende man die folgenden Zeilen anfügt:

deb http://ppa.launchpad.net/netbook-remix-team/ubuntu intrepid main
deb-src http://ppa.launchpad.net/netbook-remix-team/ubuntu intrepid main

 

Alsdann im Terminal eintippen

sudo apt-get update

 

um die Softwarequellen-Liste zu aktualisieren.

Jetzt folgt noch die Installation des Netbook Remix Pakets. Erneut im Terminal eingeben:

sudo apt-get install go-home-applet human-netbook-theme maximus netbook-launcher window-picker-applet

 

Zwei Programme müssen noch eingerichtet werden: maximus und ume-launcher. Unter System -> Einstellungen -> Sitzungen werden
add /usr/bin/netbook-launcher
add /usr/bin/maximus
hinzugefügt.

Damit das Ganze am Schluss schön aussieht, möchte man möglicherweise die untere Leiste entfernen. Einfach ein Rechtsklick auf die Leiste, es erscheint ein Menü, in dem es den Punkt "Diesen Panel löschen" gibt.

Nach einem Systemneustart sollte jetzt alles komplett sein.

Jetzt kann man nach Wunsch die Optik noch weiter anpassen - Programme ausblenden, das obere Panel anpassen ...

Fazit

Ubuntu läuft auf dem kleinen AAO inzwischen ziemlich rund. Bis auf die immer weniger werdenden Anpassungen sind Probleme mit den Geräten (z.B. mit den USB-Anschlüssen und den Cardreadern) inzwischen beseitigt. Natürlich startet Ubuntu etwas länger auf als LinpusLite: man muss schon eine gute Minute Zeit investieren, bevor man sich am System anmelden kann. Aber stört das wirklich?

Es macht keinen Sinn, alle Programme, die auf einem normal großen Display einfach besser aufgehoben sind, auf dem AAO zu verwenden. Dazu ist ein Netbook wohl auch nicht das richtige Werkzeug. Für Kommunikationsaufgaben wie Internet, E-Mail, Internettelefonie und Chat ist Ubuntu aber auf jeden Fall eine prima Umgebung, die mehr Komfortfunktionen bietet als das vorinstallierte LinpusLite. 

Codezeilen

Anmerkung des Redakteurs: Der Zeilenumbruch in zu langen Codezeilen funktioniert nicht in jedem Browser. Alternatve wäre die Schrift zu verkleinern (hatte ich vorübergehend gemacht), dann kann man sie aber evtl. kaum noch lesen. Im Zweifelsfall empfehle ich die Druckversion aufzurufen, da wird die gesamte Fensterbreite ausgenutzt.

Bei mir hat F5 geholfen,

Bei mir hat F5 geholfen, dann wurde die neue Textversion mit Umbrüchen geladen. Wer also die Seite schonmal besucht hatte und Probleme mit der Darstellung hat, könnte einmal versuchen, die Seite neu zu laden, evtl. auch Strg+F5, um den Cache zu leeren. Smile

Martina Rüdiger (m7252)

Konsole und vi

Wer die Konsole (gemeint ist wohl die Shell) nicht mag und mit dem vi nicht umgehen kann/will, der wird mit Linux als Administrator nicht wirklich seine Freude haben. Ein paar grundlegende Kommandos sollte man sich eigentlich aneignen können (manchmal braucht man sie eben...).

Man kann E-Mails mit Mutt

Man kann E-Mails mit Mutt senden und empfangen. Muss man aber nicht, wenn man es lieber "grafischer" hätte. Man kann Konfigurationsdateien mit vi bearbeiten. Muss man aber nicht, wenn man nicht jeden Befehl von Hand schnitzen will. Auch in Linux dreht sich das Rad weiter. Das Schöne ist, dass es jedem selbst überlassen bleibt, wie er es macht, und die Möglichkeiten dazu immer vielfältiger werden. Die Administration muss nicht mehr komplett über die Shell geschehen. Ich schleppe als Handicap meine Bequemlichkeit mit mir rum, und Gedit finde ich nunmal bequemer.

vi finde ich ziemlich

vi finde ich ziemlich unsäglich. Aber zum Glück gibt es mittlerweile bei jeder guten Linux-Distribution Alternativen, die um einiges benutzerfreundlicher sind.