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Vignettierung

Photoshop (CS5): RAW-Bearbeitung, Teil 1

Das RAW-Format bezieht quasi „Rohbilder“ aus der Kamera, also die Informationen fast direkt vom Sensor. Arbeitet man mit einem RAW-Bild, kann man viele Einstellungen, wie Schärfe oder Weißabgleich, ohne Einfluss auf die Bildqualität ändern! ACR ist das RAW-Bearbeitungsmodul im Photoshop.

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Vorbemerkungen

Fotografie ist auch eine Angelegenheit schneller Entscheidungen. Bei der digitalen Fotografie - vielleicht sogar mit einer Spiegelreflexkamera - ist das erst recht so. Nicht nur der Bildausschnitt, die Kombination aus Belichtungszeit und Blende sowie der korrekte Aufnahmezeitpunkt wollen gewählt werden, sondern auch noch das Objektiv, die richtige Brennweite (Bildwinkel) bei Zoom-Objektiven, ein passender ISO-Wert und je nach Kamera weitere Parameter - wie ein entsprechendes Aufnahmeprogramm, den Weißabgleich und vielleicht ein "Picture-Style" usw. Hier hilft sicher viel Erfahrung, oder der Mut zur Lücke - oder in vielen Fällen auch die RAW-Fotografie.
Bei Canon erhält man mit jeder Kamera eine CD (Oder DVD) mit Software - und darunter befindet sich auch DPP (Digital Photo Professional), ein RAW-Konverter (wie viele sagen oder schreiben). DPP kann aber nicht nur Belichtungsparameter im obigen Sinne nachträglich verändern, sondern beinhaltet auch eine Fähigkeit, um die man an dieser Stelle häufig beneidet wird: es kennt die Daten sehr vieler Canon-Objektive und kann in Aufnahmen von diesen - auf Knopfdruck - einen Satz Standardfehler entfernen: die chromatische Aberration (Farbsäume), Vignettierung (Abschattung am Bildrand) sowie Verzeichnungen (meist bei Zoom-Objektive, und hier kissen- oder tonnenförmig). Diese physikalisch bedingten Bildfehler treten bei Zoom-Objektiven häufiger auf als bei Festbrennweiten und sind von einigen Aufnahmeparametern (wie Brennweite, Blende) abhängig. DPP verbessert die Bilder auf RAW-Ebene, was so gut wie keinen Qualitätsverlust bedeutet - danach erzeugt man daraus ein JPG-Bild.

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